Sorgfältige Planung und gewissenhafte Überlegungen sind vor der Aufnahme eines Kredits Pflicht, wenn man nicht mit bösen Überraschungen konfrontiert werden will
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Vor der Aufnahme eines Kredits oder dem Antrag auf eine Kreditkarte mit Kredit sollte man genau überlegen , in welcher Höhe die monatliche Belastung maximal sein soll, sie sich aus den monatlichen Raten für den Kredit ergeben. Dabei muss man unbedingt beachten, dass die Raten für den Kredit den eigenen finanziellen Spielraum nicht übersteigen. Daher sollte man auf jeden Fall ein schriftliches Angebot über den Kredit einholen, um sich das Angebot in aller Ruhe durch den Kopf gehen lassen zu können. In dem Kredit Angebot sollte ersichtlich sein, wie hoch der nominale Zins und wie hoch der Effektivzins im Falle einer Kredit Aufnahme sein würde. Auch sollten Informationen in Bezug auf die Ratenhöhe, die Anzahl der Raten, die Laufzeit, die Gesamtzinsbelastung sowie über den Gesamtkreditbetrag in dem Angebot zu finden sein. Am besten sit es sich mehrere Kredit Angebote von verschiedenen Instituten, die Kredite anbieten, einzuholen, damit man die Kosten möglichst vieler Kreditinstitute miteinander vergleichen kann. Von größter Bedeutung ist bei einem solchen Kredit Vergleich der Blick auf den effektiven Jahreszins der einzelnen Kredit Angebote. Wenn das den Kredit vergebende Institut eine Auskunft bei der Schufa einholen will, braucht sie dafür immer die Erlaubnis des Antragstellers. Wichtig sind auch Kenntnisse in Bezug auf das Widerrufsrecht bei einem Kredit: Einen Vertrag über einen Kredit kann man binnen von zwei Wochen widerrufen. Auch sollte man keinen Kredit Vertrag mit einer eingeschlossenen Restschuldversicherung akzeptieren, denn das kann sich auf den Effektivzins auswirken. Besser und günstiger ist es, eine Restschuldversicherung separat abzuschließen. Es gibt natürlich auch Alternativen zu einem „normalen” Kredit. Wer einen kontinuierlichen Gehaltseingang auf seinem Girokonto nachweisen kann, bekommt meist von seiner Hausbank einen Dispositionskredit in Höhe von zwei bis drei Monatsgehältern auf dem Girokonto bewilligt. Dabei gilt folgende Regel: Geldeingänge auf dem Konto haben eine Reduzierung des Kredits zur Folge, Ausgaben ziehen Erhöhung des Kredits nach sich. Da die Zinsen bei einem Dispositionskredit in der Regel höher sind als beim „normalen” Kredit, sollte man einen Dispositionskredit nur über temporär in Anspruch nehmen. Es gibt auch noch den so genannten Abrufkredit. Bei dieser Form von Kredit stellt die Bank dem Verbraucher einen festgelegten Geldbetrag zur Verfügung, die der Verbraucher im Bedarfsfall komplett oder teilweise in Anspruch nehmen darf. Die Zinsen für diesen Kredit werden ausschließlich für die tatsächlich in Anspruch genommene Summe und die daraus resultierende Laufzeit berechnet. Das heißt: Der Antragsteller auf einen Abrufkredit zahlt im Monat eine festgelegte Summe zurück, kann aber auch höhere Rückzahlungen veranlassen. Die Zinsen für einen Abrufkredit sind deutlich unter den Zinsen, die für einen Dispositionskredit fällig werden, angesiedelt. Wer einen Kredit in Anspruch nehmen will, sollte mehrere Kredite Angebote einem direkten Vergleich unterziehen und dabei immer berücksichtigen, dass der Effektivzins der Vergleichspunkt Nummer Eins ist, in dem sämtliche Kosten, die für den Kredit anfallen werden, beinhaltet sein sollten, auch die Kosten für eine Restschuldversicherung, falls die Bank den Abschluss einer solchen Versicherung zur Bedingung für die Bewilligung des Kredits macht.
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