Kredite und Anlegen von Geldern lohnen sich wieder deutlich mehr
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Seit der Finanzmarktkrise ist es für viele Bürger wieder eine Überlegung wert, ihr Geld anzulegen oder einen Kredit aufzunehmen. Das liegt daran, dass es für Kredite und Anlegeinvestitionen mehr und mehr Angebote auf dem Markt zu finden gibt. Die Höhe der Zinsen befindet sich partiell sogar oberhalb des Leitzinses, der bei 4 Prozent liegt. Der Leitzins ist der geltende Zins, zu dem die Banken sich bei der Europäischen Zentralbank (kurz EZB genannt) Geld leihen. In der Regel leihen sich die Banken das Geld mitunter von anderen Instituten als Kredit, doch diese Entwicklung ist rückläufig, denn bedingt durch die Finanzkrise ist die Furcht vor Verlusten deutlich gestiegen. Damit die Banken Gelder zur Verfügung haben, wenden sie sich an ihre Kunden. Dieser Umstand wirkt sich aus Verbrauchersicht auch positiv auf den Antrag auf einen Kredit oder auf eine Kreditkarte mit Kredit aus. Trotz gegenteiliger Prognosen ist das Aufnehmen eines Kredits nicht dramatisch teurer geworden. Die stark ausgeprägte Konkurrenzsituation hindert die Banken daran, die fixierten Zinssätze für Kredite höher anzusetzen und damit die eigenen Kosten an die Verbraucher weiterzugeben. So ist der Zinssatz bei Überziehungskrediten, den so genannten Dispokrediten, im Moment im Durchschnitt bei etwa12 Prozent angesiedelt, und damit im Vergleich zum letzten Jahr, als der durchschnittliche Zinssatz bei knapp unter 12 Prozent lag, nur geringfügig gestiegen. Ähnliches gilt es bei Krediten zu verzeichnen, die für den Hausbau aufgenommen werden. Bei Geldanlagen wie zum Beispiel Festgeld ist der Zinssatz in derselben Zeit deutlich höher gestiegen.
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